
Viele Patienten vergessen Vorsorgeuntersuchungen oder die nächste Zahnreinigung. Gleichzeitig bleiben in Praxen Termine ungenutzt. Ein digitales Recall löst beide Probleme: Patienten werden automatisch erinnert und können direkt einen Termin buchen.
Was ist ein Recall-System?
Ein Recall erinnert Patienten zum passenden Zeitpunkt an wiederkehrende Termine, etwa Prophylaxe, Check-ups oder Kontrolluntersuchungen. Früher geschah das per Postkarte, heute per E-Mail, SMS oder App.
Die Vorteile eines digitalen Recalls
- mehr wahrgenommene Vorsorgetermine
- bessere Auslastung, auch in ruhigeren Wochen
- weniger Aufwand für das Praxisteam
- höhere Patientenbindung
Terminerinnerungen gegen Ausfälle
Neben dem Recall lohnen sich Erinnerungen kurz vor einem gebuchten Termin. Eine SMS am Vortag senkt die Zahl der nicht wahrgenommenen Termine erfahrungsgemäß deutlich. Freie Termine können so rechtzeitig neu vergeben werden.
Datenschutz beachten
Für digitale Erinnerungen benötigen Sie die Einwilligung Ihrer Patienten. Am einfachsten holen Sie diese beim Anmeldebogen oder bei der Online-Buchung ein. Achten Sie außerdem auf datenschutzkonforme Anbieter.
Einführung in drei Schritten
Erstens: Legen Sie fest, für welche Behandlungen ein Recall sinnvoll ist. Zweitens: Wählen Sie ein System, das mit Ihrer Praxissoftware oder Online-Terminbuchung zusammenarbeitet. Drittens: Formulieren Sie freundliche, kurze Nachrichten mit direktem Buchungslink.
Fazit
Ein digitales Recall ist eine der einfachsten Maßnahmen für mehr Auslastung und zufriedene Patienten. Wie wir solche Abläufe in Praxen umsetzen, lesen Sie beim Anfragenmanagement.
Praxis-Tipp: Verknüpfen Sie die Erinnerung direkt mit einem Buchungslink. Ein digitales Recall wirkt am stärksten, wenn Patienten mit einem Klick den nächsten Termin vereinbaren können.
Häufige Fragen
Für welche Praxen eignet sich ein digitales Recall?
Für alle Praxen mit wiederkehrenden Terminen, besonders Zahnarztpraxen, Hausärzte, Dermatologen und Augenärzte. Überall dort, wo Vorsorge und Kontrollen regelmäßig anstehen, lohnt sich ein digitales Recall.
Per E-Mail oder per SMS erinnern?
SMS werden schneller gelesen, E-Mails bieten mehr Platz für Informationen. Viele Praxen kombinieren beides: das Recall per E-Mail und die kurzfristige Terminerinnerung per SMS.
Wie oft sollte ein Recall erfolgen?
Das hängt von der Behandlung ab, etwa alle sechs Monate für die Prophylaxe. Eine zweite Erinnerung nach einigen Wochen erhöht die Rücklaufquote spürbar.
Sie möchten Recall und Terminerinnerungen für Ihre Praxis gezielt angehen? Dann vereinbaren Sie ein kostenfreies Erstgespräch. Gemeinsam schauen wir auf Ihre Ausgangslage und zeigen Ihnen konkrete nächste Schritte.